Bonusgeflüster – Der Podcast für Bonusmamas in Patchworkfamilien

Wechselmodell als Stiefmutter: 7 Jahre Patchworkfamilie — Coras Geschichte

Sally Matthes Season 2 Episode 36

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Zwei Haushalte, drei Kinder — und trotzdem ein Team? Cora lebt seit sieben Jahren als Bonusmama im Wechselmodell und zieht erst jetzt mit ihrem Partner zusammen. Warum das kein Scheitern war, sondern genau richtig.

Montagmorgen, die Kinder sind weg. Dein Partner fährt zur Arbeit. Und du sitzt in der leeren Wohnung und fragst dich: Bin ich gerade Partnerin, Bonusmama — oder einfach nur allein? Cora kennt dieses Gefühl. Sieben Jahre lang hat sie es erlebt. In dieser Folge erzählt sie, wie sie und ihr Partner trotz getrennter Haushalte als Patchworkfamilie zusammengewachsen sind.

IN DIESER FOLGE ERFÄHRST DU:

  • Wie das Wechselmodell den Alltag als Bonusmama verändert — zwischen Familientrubel und leerer Wohnung
  • Warum Cora sagt: Naiv reinzugehen war das Beste, was ihr passieren konnte
  • Was passiert, wenn beide Partner eigene Kinder mitbringen — und warum Erziehungsunterschiede trotzdem Konflikte auslösen
  • Wie sie ihren Platz im Patchwork-System gefunden hat — durch Kommunikation und Abgrenzung
  • Warum Abwarten allein nicht reicht und was stattdessen hilft

DIESE FOLGE IST FÜR DICH, WENN:

  • Du im Wechselmodell lebst und dich fragst, wo dein Platz in dieser Familie ist
  • Du das Gefühl hast, in der einen Woche Paar zu sein und in der nächsten wieder allein
  • Du überlegst, wann der richtige Zeitpunkt zum Zusammenziehen ist

👉 Finde heraus, welche Unterstützung zu dir passt: https://stiefundgluecklich.de/bonusmama-check?source=podcast

MEHR ZUM THEMA:

🎬 Diese Folge auf YouTube: https://youtu.be/CXEayEcZqWs

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Ich bin Sally Matthes — systemischer Coach, Erziehungswissenschaftlerin und selbst Bonusmama. Seit 2023 begleite ich Bonusmamas in Patchworkfamilien dabei, ihren Platz zu finden — ohne sich selbst zu verlieren.

SPEAKER_01

The rhythm of the Wechselmodells in Patchwork Families, the Alltages. So in Cora's Patchwork Familia. Cora is he zu Gast, and we spread about the Wechselmodell, where she has, and what you have. And the growth entferned zwischen Deutschland and Frankreich had we so ein Ferienbetreuungsmodell. Deswegen freue ich mich total, dass Cora heute da ist anders auf das Thema Wechselmodell werfen. Bei Cora ist die Besonderheit, dass sie jetzt momentan noch nicht zusammen wohnen, jetzt kurz davor stehen. And auch das ist natürlich eine ganz spannende Perspektive. Wie haben sie das geschafft, mit den zwei Haushalten das Wechselmodell gut zu bewältigen? Wie ist es dazu gekommen, welche Herausforderungen gab es? Cora hat ganz, ganz viele tolle Tipps für uns mit dem Gepäck. Von daher, bleib bis zum Ende dran. Da packe ich dir nämlich nochmal alle Key Takeaways zusammen. Und ansonsten darfst du dich jetzt erst einmal zurücklehnen und dich von unserem Gespräch inspirieren lassen. Liebe Cora, ich freue mich so sehr that du heute bei mir im Podcast Bonus Geflüster zu Gast bist. And we won't heute Wechselmodell spread. This impliziert schon, you have a error. Nimm uns doch gerne einfach mal kurz mit. Wie sieht deine Patchwork-Familie aus? Wie viele Kinder gibt es? Wie lange seid ihr schon zusammen? All solutionen, damit ich die Zuhörerinnen und Zuhörer gleich erst mal ein bisschen besser kennenlernen.

SPEAKER_00

Ja, hallo Sally. Vielen Dank. Ja, wir sind seit sieben Jahren zusammen, also dieses Jahr sind sieben Jahre. Und wir haben insgesamt drei Kinder. Er bringt zwei mit im Alter von 14 und 12 und ich habe einen zehnjährigen Sohn. Wir leben im Wechselmodell. Er von Anfang an tatsächlich. Und bei mir musste sich das Ganze erstmal finden. Wir haben uns ausprobiert und am Ende herausgefunden, dass es für uns die bessere Variante ist.

SPEAKER_01

Okay, also was ich schon ganz spannend finde, ist so, ihr habt auch zwei Kinder, also er bringt zwei Kinder mit so im Alter von 14 und 12. Ist ja bei mir genau dasselbe. Ist auf jeden Fall eine spannende Zeit. Und du hast noch ein Kind aus einer vorherigen Beziehung mitgebracht. Also ihr seid beides Bonuseltern sozusagen. Ja, richtig. Okay, spannend, auch total spannend. Du nehme ich doch gerne mal mit so zu den Anfangszeiten von vor sieben Jahren, wo ihr gemerkt habt, so ach, das passt ja doch ganz gut. Wie hat den sich das angefühlt, dann auf einmal eben zu wissen, okay, da kommt jetzt nochmal ein Mann mit eigenen Kindern zu mir. Das ist ja dann schon nochmal so von, ich bin Mama, ich bin alleinerziehende Mama gewesen, gehe ich jetzt einfach mal davon aus. Und dann kommt dann noch jemand dazu und der bringt auch noch Kinder mit. Nimm mich da gerne mal mit in die Anfangszeit. Wie ging es denn dir da?

SPEAKER_00

Ja, ist eigentlich recht interessant, ein bisschen witzig auch, weil wir kannten uns schon. Und zwar seine Ex-Frau ist die Cousine einer ehemaligen Freundin von mir. Dadurch haben wir uns hin und wieder mal gesehen auf Geburtstagen oder Veranstaltungen, aber wir haben uns nie wirklich so beachtet, sag ich jetzt mal. Man kannte sich halt irgendwie. Und dann waren wir gemeinsam auf einem Geburtstag eingeladen. Wir waren beide schon getrennt. Eher länger als ich, aber es war in Ordnung. Und irgendwie hat es dann da gleich so gefunkt auf irgendeine Art und Weise, wo wir uns beide, ja, was wir beide nie gedacht hätten. Und es ging dann auch alles relativ schnell, weil wir uns miteinander sehr wohl gefühlt haben. Wir haben ja eigentlich das Gleiche durch, ne, mit Trennung, mit Kindern, die Scheidung stand bevor. Und da hat man natürlich auch einen Anknüpfungspunkt. Von dem her kannte ich natürlich auch seine Kinder schon. Sie mich jetzt nicht auf die Art, wie ich sie kannte, sondern sie, ja, sie konnten mich nicht gleich zuordnen. Und das hat aber alles sehr gut funktioniert. Mir war es immer wichtig, gleich eine Verbindung zu den Kindern aufzubauen, ein Vertrauen, in dem ich dann langsam herangetastet habe, mit ihnen was unternommen habe und so lief das eigentlich dann auch ganz gut und kam in den Fluss. Natürlich war das dann für das Umfeld, uns in so einer Konstellation oder in, ich sage mal, in neuen Rollen zu sehen, etwas schwierig oder ich nenne es mal gewöhnungsbedürftig. Ich hatte mir das alles dann auch am Anfang ein bisschen einfacher vorgestellt. Grundlegend ist es nicht schlecht, glaube ich, in Patrick auch ein bisschen naiv reinzugehen, weil sonst kann es passieren, wenn man die ganzen Herausforderungen vorher schon kennt. Man traut sich nicht. Aber da waren wir dann. Und ja, haben uns dafür entschieden, diesen Weg zu gehen.

SPEAKER_01

Ja, jetzt hast du gerade schon angesprochen, so auf einmal war man in verschiedenen Rollen. Kannst du uns da nochmal so ein Stück mit in deine Gefühlswelt reinnehmen? Was war denn für dich so eines der herausforderndsten Momente, so in diesem Rollenwechsel? Also von ich bin Mama und ich bin dafür verantwortlich und ich bestimme mit und ich mache auch Regeln und so. Und dann auf einmal zu Bonus-Mama, wo man eben eine ganz andere Rolle hat. Kannst du uns da nochmal ein bisschen mitnehmen?

SPEAKER_00

Ja, also die absolute Herausforderung, und ich glaube, da geht es nicht mehr nur mir so, sondern auch vielen anderen Bonus-Mamas, ist es, den Platz zu finden in diesem System. Und man muss aber auch sagen, dass es ja nicht nur uns als Bonus-Mamas so geht, sondern es geht jedem so, der in diesem System is, sei es der neue Partner, der ex-Partner, die Kinder, aber auch die Ex-Frau. Es entsteht eine ganz neue Konstellation. And ich glaube, hier ist es extrem wichtig, dann zu verstehen, dass das ganze Zeit braucht. Für mich war es wichtig, oder ich habe gelernt, dass es hier um Co-Elternschaft geht. Und dass das ein Bereich ist. Und der Bereich, wo bei mir liegen sollte, oder bei uns ist dann der als Paar. Das heißt, Abgrenzung ist super wichtig. Aber auch grundsätzlich Grenzen zu setzen, wenn mal etwas darüber hinausgeht. Ich hatte natürlich auch wahnsinnig viele Gefühle von Verlustangst über nicht dazugehören. Also so die ganze Palette. Aber ich bin auch unfassbar dankbar, dass ich das in dieser Konstellation oder auch mit meinem Partner diese Themen ja, ich sag's mal, heilen durfte. Weil man bringt ja auch vieles einfach schon mit, was gar nicht mit dem Patchwork an sich zu tun hat, sondern mit uns selber. Total.

SPEAKER_01

Du Cora, wenn du jetzt nochmal soblickend drauf schaust, würdest du sagen, dass euch das verbunden hat, dass ihr beide auf einmal in dieser Rolle des Bonus-Elternteils, des Stiefelternteils wart und ihr somit vielleicht auch die Position von dem anderen nachvollziehen konntet?

SPEAKER_00

Ja, auf jeden Fall. Also es ist viel mehr Verständnis da, würde ich jetzt behaupten, wenn man die gleiche Geschichte hat oder ähnlich halt. Man hat mehr Verständnis für den Umgang mit dem Ex-Partner oder auch mit dem Umgang mit den Kindern, warum gewisse Entscheidungen so getroffen worden sind.

SPEAKER_01

Ja, ich glaube das tatsächlich gern. Also ich kann das ja immer nur so ein bisschen aus meiner Perspektive beschreiben. Und ich habe eben kein eigenes Kind mehr in unsere Beziehung gebracht. Und ich fand das immer recht schwierig tatsächlich. Gerade solche Dinge wie so wurde jetzt diese erzieherische Entscheidung getroffen. Ich kann mir gut vorstellen, dass wenn man da selber ein eigenes Kind mitbringt, da nochmal einen anderen Blick darauf werfen kann und vielleicht auch ein bisschen mehr Verständnis für den Partner mitbringt.

SPEAKER_00

Ja, das denke ich auf jeden Fall. Nur muss ich auch ehrlich sagen, dass es bei uns dadurch auch schon Konflikte gab, da man natürlich eigene Werte mitbringt und Erfahrungen und auch Erwartungen und auch die Erziehung hat bei uns Konfliktpotenzial. Es heißt jetzt nicht, dass irgendjemand etwas schlecht macht. Darum geht es nicht, sondern dass es halt teilweise für mich nach meinem Empfinden extreme Unterschiede gab, die jetzt aber nicht zu lösen waren. Aber auch hier ist es wieder so, ganz viel Akzeptanz und Verständnis und vor allem reden.

SPEAKER_01

Ja, und ich glaube, das ist gerade so etwas, wo ich einfach sage, ja, die gab es bei uns auch. Also egal, ob ich jetzt ein eigenes Kind mitgebracht habe oder nicht, ich habe ja dennoch meine Vorstellungen, so würde ich es machen, so ist es vielleicht auch in meinen Augen richtig. So, das bringe ich ja trotzdem mit. Und da gab es auch genug Konflikte und auch Dinge, wo wir gesagt haben, so da können wir uns gerade nicht auf irgendwas einigen. Also von daher, ich glaube, das ist echt so ein Thema, was ich glaube, einfach bei allen in solchen Konstellationen mitschwingt, dass da einfach verschiedene Welten, verschiedene Familienkulturen, Erfahrungen einfach aufeinanderprallen und dass man da einfach merkt, okay, hier gehen vielleicht auch die Vorstellungen ein bisschen auseinander.

SPEAKER_00

Ja, absolut. Und man lernt unwahrscheinlich viel über sich selbst dabei. Und das finde ich so das Schöne daran, dass man die Herausforderung nicht nur so als Leid und Schwere sieht, sondern wirklich auch als Wachstumspotenzial für sich oder ja auch als Paar. Und wenn man da so seinen Blick ein bisschen hinwendet, dann lässt sich das auch alles ganz gut gemeinsam managen und man lässt auch dann den anderen sein. Weil manchmal denkt man, manchmal macht man die Probleme oder gerade weil wir beim Thema Erziehung waren, macht man das so groß, obwohl das gar nicht so groß sein muss und nur gedanklich so viel belastet, weil man Sicherheit, weil man vielleicht seine Werte durchsetzen möchte. Aber meine Erfahrung ist, dass man da einen Weg finden kann und es auch lernen kann zu akzeptieren.

SPEAKER_01

Ja, absolut. Ich verpflichte dir da total bei. Also das sind ja wirklich oft solche Momente, die uns einfach zeigen, da haben wir noch eine Geschichte, die noch nicht ganz geheilt, aufgearbeitet, verarbeitet, wie auch immer man es nun nennen möchte, ist. Also da ist immer noch so ein Anteil in mir selber drin, dem ich nochmal Aufmerksamkeit schenken darf. Bin ich total bei dir. Du hast vorhin gesagt, dass gerade du mit deinem, mit dem Kindsvater von deinem Kind, dass ihr so ein bisschen geguckt habt, so, okay, wie pendelt sich das mit dem Wechselmodell ein? Waren denn deine Bonuskinder von Anfang an im Wechselmodell bei euch?

SPEAKER_00

Ja, sie waren von Anfang an im Wechselmodell. Wir haben uns, wie gesagt, erstmal ausprobiert. Es war eine berufliche Sache mit Schichtwechsel und solchen Geschichten. Dann war es natürlich für den Papa schwierig, wenn er ihn mal ein paar Tage nicht gesehen hat. Auch da hat es eine lange Eingewöhnungszeit gebraucht sozusagen. Und ich war dann tatsächlich auch am Ende die, die gesagt hat, ich möchte es anders haben. Weil wir haben teilweise täglich gewechselt oder er war nur ein paar Stunden beim Papa. Ich hatte trotzdem die ganze Organisation und war mehr im Stress mit Arbeit und Kind und hin und herfahren und heute zu Papa und morgen nicht. Und konnte dabei gar nicht zur Ruhe kommen. Und mein Kind selbst wusste auch gar nicht, wann bin ich denn jetzt beim Papa, wann bin ich bei Mama und habe da auch gemerkt, dass es am Ende für alle durcheinander war. Und ein Wochenendpapa wollte er auch nicht sein, weil er mit Leib und Seele Papa ist. Und ich habe dann gesehen, dass es bei meinem Partner gut läuft, dass den Kindern das gut tut oder dass sie das auch möchten. Und dann haben wir es ausprobiert und es funktioniert super, sie wollen es immer noch.

SPEAKER_01

Okay, also ihr seid dann auch ins Wechselmodell gewechselt. Habe ich das jetzt richtig verstanden?

SPEAKER_00

Ja, korrekt.

SPEAKER_01

Okay. Das ist natürlich auch eine ganz, ganz spannende Erfahrungsrealität, die du da mitbringst. Und ich glaube, dass das auch für ganz, ganz viele Familien Realität ist. Diese Frage, was mache ich denn im Schichtmodell? Was mache ich denn, wenn ich eine Nachtschicht habe? Und ich ehrlich gesagt, ich hätte jetzt tatsächlich so erstmal auch gar keine Antwort. Wie habt ihr es denn gelöst, wenn jetzt dein Partner zum Beispiel eine, dein Ex-Partner eine Woche lang das Kind hat und dann eben zum Beispiel eine Nachtschicht habt. Wie regelt er es denn? Wie macht ihr es denn?

SPEAKER_00

Er hat dann vielleicht auf den leichtesten Weg geregelt oder auch nicht, aber er hat seinen Job gewechselt. Okay. Ja, okay. Ja, wo er dann das eben vereinbaren konnte. Nicht jeder Arbeitgeber stimmt dem zu, ne?

SPEAKER_01

Absolut. Also ich glaube, das wäre jetzt wahrscheinlich auch so die erste und einzige Lösung, die mir einfallen würde, wenn eben der Arbeitgeber nicht zustimmt, dass man dann zum Beispiel in der Zeit nur bestimmte Schichten arbeitet, dass man dann eben sagt, okay, dann müssen sich unsere Wege hier trennen. Ich habe das Kind nun mal, ich möchte auch gern die Zeit mit ihm verbringen und jetzt müssen wir eine andere Lösung finden. Okay, also ihr habt mittlerweile alle drei Kinder im Wechselmodell. Bei euch sind die in derselben Woche bei euch oder wechselt sich das ab?

SPEAKER_00

Nee, sie sind in derselben Woche da. Außer es kommt jetzt mal was dazwischen, dass man sich mal bei jemand in Urlaub geht oder was vorhat oder so, dann sind sie mal öfters bei uns oder umgekehrt. Aber es gleicht sich am Ende immer aus. Aber grundlegend ist immer in der Woche. Von Montag bis Montag.

SPEAKER_01

Okay, von Montag bis Montag, okay, also auch übers Wochenende. Und ich kann mir eben auch gut vorstellen, dass es auch hier so Vor- und Nachteile gibt. So zum einen so vielleicht so der Vorteil, okay, man hat zwischendurch auch wirklich so diese Zeit nur als Paar. Und gleichzeitig, aber wenn alle auf einmal da sind, dann ist auch viel und man wünscht sich vielleicht auch nochmal ein bisschen mehr Zeit mit den einzelnen Kindern. Wie erlebst du so eine typische Woche, wo alle bei euch sind?

SPEAKER_00

Also wir ziehen ja jetzt tatsächlich erst zusammen. In zwei Wochen geht es los. Aber wir haben zuvor schon sehr viel Zeit zusammen verbracht und auch die Urlaube und Ferien. Und natürlich, dadurch, dass wir jetzt lange getrennt gewohnt haben, war es auch für mich schwierig, weil wenn die Kinder nicht da waren, habe ich immer bei ihm fest gewohnt. Wir arbeiten bei dem Homeoffice, deswegen konnte ich bei ihm auch gut arbeiten. Sobald die Kinder da waren, bin ich nach Hause. Und wir haben dann getrennt gewohnt. Natürlich haben wir uns oft gesehen, wir haben uns auch mal dort übernachtet, aber ist ja nicht das Gleiche. Und von dem her war es auch eine emotionale Herausforderung für mich. Man ist ja nur Paar und plötzlich ist man wieder Mama und irgendwie kein Paar mehr in dem Moment. Und es hat uns schon Probleme gemacht am Anfang, aber wir haben uns dann immer ja immer wieder die Verbindung zueinander gefunden, darüber geredet und zu schauen, hey, wie können wir denn in Kontakt bleiben, dass uns das nicht das Genick bricht. Und ich bin ein super emotionaler Mensch. Es war nicht einfach.

SPEAKER_01

Okay. Was hat euch denn jetzt letztendlich dazu bewogen, zu sagen, okay, jetzt ziehen wir zusammen, jetzt gehen wir den Weg gemeinsam, jetzt bringen wir alle zusammen. Das ist auch spannend.

SPEAKER_00

Er hat mich nach einem halben Jahr schon gefragt, ob ich mir das vorstellen könnte. Und es war dann auch immer im Gespräch. Aktiv auf der Suche waren wir aber erst viel später. Also jetzt waren wir zwei, drei Jahre auf der Suche und dann war immer so die Frage, kaufen wir was, mieten wir was? Ich muss auch dazu sagen, mein Partner ist 13 Jahre älter als ich. Also ich bin jetzt 35. Und war natürlich dann auch eine Frage, ob man was kauft. Und am Ende haben wir uns dann überlegt, nee, wir mieten und es war tatsächlich ein langer Prozess, bis wir klar waren, was wir wollen. Und natürlich haben wir auch uns Sachen zum Kaufen angeschaut, zum Mieten, aber es war nie richtig passend für uns. Und dann haben wir das so ein bisschen beiseite geschoben und plötzlich letztes Jahr eine Hausanzeige, wir haben das Haus angeguckt, haben sofort die Zusage bekommen, ein paar Stunden später, es ist die perfekte Größe, also als wird sich alles fügen. Und dann haben wir gesagt, ja, wir machen es jetzt. Also wenn nicht jetzt, wann dann? Und es war also, wie gesagt, schon lange Thema, weil wir es einfach gespürt haben, dass wir das wollen, dass wir zusammenbleiben wollen, dass wir die Herausforderungen gemeinsam meistern möchten und auch Familie sein möchten, ja.

SPEAKER_01

Ja. Dann hat das Universum euch das richtige Haus zum richtigen Zeitpunkt dann einfach präsentiert. Manchmal ist es vielleicht auch einfach noch nicht der Zeitpunkt dafür.

SPEAKER_00

Ja, und das habe ich mir dann auch gedacht, weil ich wollte tatsächlich umziehen mit meinem Sohn alleine, in die Parallelstraße zu ihm, dass wir nicht so weit auseinander wohnen. Also wir haben es jetzt auch nicht weit, aber ich bin zehn Minuten unterwegs und wenn ich dann doch mal heim muss, ja, wir wollten halt einfach näher beieinander sein. Ich hatte zum Glück den Mietvertrag noch nicht unterschrieben, hatte aber die Zusage und meine Wohnung schon gekündigt. Und dann schreibt er mir, schau mal hier ein Haus, sollen wir es uns angucken. Und ich so, oh Gott, ich wollte doch eigentlich schon woanders hinziehen. Aber dann habe ich gedacht, es fügt sich alles, wir gucken uns das jetzt an und wenn das das ist, dann machen wir das, weil ich habe gesagt, wenn ich jetzt in die Wohnung ziehe, dann ziehe ich in einem halben Jahr nicht nochmal um. Und ja, Verfügung der Schicksal, würde ich sagen.

SPEAKER_01

Wie haben denn die Kinder darauf reagiert? Weil das ist ja jetzt natürlich auch nochmal, wird es ja natürlich auch nochmal eine ganz neue Umstellung sein. Auf einmal bist du und dein Kind da ganz präsent mit, ne? Und auf einmal hat man auch so den Alltag. Wie haben denn die Kinder darauf reagiert?

SPEAKER_00

Die freuen sich alle wahnsinnig. Die waren ja von vornherein auch bei diesem Prozess dabei. Wir haben denen ja immer mal gesagt, ah, wir gucken ein Haus an. Wir haben sie nicht immer mitgenommen, weil wir schon öfters auch Absagen bekommen haben. Und wir wollten sie dann nicht immer enttäuschen, aber sie freuen sich sehr, ja. Und da bin ich auch sehr glücklich drüber, dass wir so eine Verbindung haben von Anfang an. Natürlich haben die Kinder auch ihre Trennungsthemen, ist ja klar. Aber ich weiß, dass sie mich mögen und wir uns einfach super gut verstehen und sich drauf freuen, ja. Und sie haben auch schon gesagt, hey, dann sehen wir uns ja jetzt immer und öfters und ist ja toll. Und ja, sie freuen sich, wie gesagt, das ist richtig schön.

SPEAKER_01

Voll schön. Wir hatten ja jetzt auch erstmal so eine Zeit lang diesen Prozess, wo wir eben nach einem Haus zum Kauf gesucht haben. Und wir haben auch oft die Kinder mitgenommen, eben um da auch so ein, ja, so eine gemeinsame Vorfreude zu entwickeln, eben zu gucken, so, guck mal, könntest du dir das vorstellen? Hier könnte dein Zimmer sein, solche Geschichten. Also ich finde es total schön, dass da eben auch Kinder mit einbezogen werden. Und dann merkt man ja, so wie bei euch jetzt, hey, dann ist es eigentlich recht entspannt und alle freuen sich darauf, auf diese Veränderung.

SPEAKER_00

Sie haben sich es ja auch schon lange gewünscht. Also sie waren mir gegenüber ja auch von Anfang an sehr offen. Sie waren ja auch noch relativ klein, sechs und acht. Und ja, unsere Verbindung hat sich so gut aufgebaut, dass ich sie ins Bett bringen durfte, dass wir Zusammen Sachen unternommen haben, dass sie ja auch meine Nähe gesucht haben. Und ich glaube, wenn man da eine gute Basis hat, dann kann auch alles weitere gut funktionieren.

SPEAKER_01

Ja, absolut. Also diese Beziehung zu den Bonuskindern, die aufzubauen, ist auch für mich so eines der Grundpfeiler, damit diese ganze Pitchwork-Geschichte eben funktioniert. Und das zeigt sich ja auch bei euch, so jetzt dieses, okay, jetzt gehen wir den nächsten Schritt zusammen und alle freuen sich darauf. Ist ja der beste Beweis dafür. Du, jetzt sagst du ja auch, okay, es gab auch Momente, in denen ich die Kinder auch schon ins Bett gebracht habe und so, nimm uns doch gern mal mit, wie sieht denn bei euch jetzt momentan, also bevor ihr zusammenzieht, noch so eine typische Woche aus. Also verbringst du dann zum Beispiel von Montag bis Freitag mit deinem Kind bei dir und ihr unternehmt dann Ausflüge oder esst ihr abends noch zusammen und dann fährt vielleicht du wieder nach Hause oder deinem Partner mit seinen Kindern nach Hause. Wie läuft das gerade ab?

SPEAKER_00

Mittlerweile ist es ziemlich gemischt. Wir sind dem offen, was so kommt im Laufe des Tages. Wir haben das früher ein bisschen mehr geplant gehabt, wo die Kinder noch kleiner waren. Aber mittlerweile sind die zwei Großen ja in der Pubertät und der Kleine fängt jetzt auch an, mehr sich mit Freunden zu treffen, rauszugehen. Da machen wir jetzt halt weniger zusammen. Aber so grundlegend ja, essen wir dann abends zusammen oder wir kommen mal vorbei. Wenn mein Sohn seine Hobbys hat, dann fahre ich zu meinem Freund und guck mal, was die so machen. Also das ist alles total entspannt. Und ja, alles locker.

SPEAKER_01

Okay, es ist total schön, dass du sagst: Wir haben das total locker. Also in meinem Kopf muss das schon wieder total verplant sein. Da muss genau abgesprochen werden, so wer ist wo, wer besorgt, was zu essen, so solche Sachen. Von daher finde ich es gerade total schön, dass du eben sagst, wir wohnen auch nur in Anführungsstrichen zehn Minuten voneinander entfernt. Das ist alles bei uns so ein bisschen flexibler gestaltet.

SPEAKER_00

Ich war früher auch so. Es musste alles geplant sein. Ich wollte wissen, was am Tag passiert, weil ich diese Sicherheit gebraucht habe. Nachdem ich in mir mehr Sicherheit gewonnen hatte und auch so ein bisschen gedacht habe, hey, ich kann ja ein bisschen gelassener und entspannter werden, weil dann alles entspannter ist, hat es auch besser funktioniert. Und wenn die Große jetzt länger draußen ist und nicht mit zu Abend ist, sondern erst später, weil sie halt schon 14 ist und sich mit ihren Freunden trifft und da halt alle anderen Sachen cooler sind, dann ist es halt so. Ich glaube, dass man da ein bisschen loslassen darf.

SPEAKER_01

Was hat dir denn dabei geholfen, so entspannt zu werden? Und diese Arbeit in ihr selbst.

SPEAKER_00

Also die Arbeit an dir selbst. Ich neige dazu, was ich bin ein totaler Fan von Psychologie. Und ich bin selber psychologische Beraterin und habe die Ausbildung zur Paarberaterin gemacht und zur systemischen Beratung. Also ich mache auch systemische Ausstellungen und bin da halt in dem Thema schon ein bisschen mehr drin. Und deswegen ist es für mich immer wichtig gewesen, erst dann auch mal bei mir zu schauen, wenn mich was berührt, wenn mich was triggert, hey, was ist denn da los? Und wenn ich das für mich geklärt habe, dann waren die Dinge eben in Ordnung. Ich musste nicht drüber sprechen. Oder wenn ich das Bedürfnis hatte, mit meinem Partner das zu klären, dann habe ich das natürlich gemacht. Weil ich finde, wenn man eine emotionale Klarheit hat, kann man viel besser über diese Dinge entscheiden.

SPEAKER_01

Ja, absolut. Ich finde es total spannend, dass du jetzt eben auch nochmal sagst: Es geht ja immer so um das eigene Empfinden. Also was triggert mich, was beschäftigt mich, wie kann ich damit umgehen. Und das ist ja tatsächlich auch so das Einzige, was wir in der Hand haben. Unsere Reaktionen, unser Gefühlsleben, den Rest, das können wir nicht steuern.

SPEAKER_00

Ja, kannst du nicht kontrollieren. Weder dein Partner noch die Kinder, noch die Ex-Frau, noch was sonst wer macht, du kannst wirklich nur dich kontrollieren. Und viele haben ja bei den Dingen, die andere tun, Kontrollverlust. Also, dass man das nicht handhaben kann oder das frustriert dann auch ein bisschen und da immer wieder zu schauen, hey, was ist mein Anteil daran, was kann ich jetzt für mich tun? Weil man neigt dazu, glaube ich, als Bonusmama auch sehr stark zu sein. Man möchte den Partner unterstützen und oft verliert man sich vielleicht in Themen, die uns vielleicht nur minimal betreffen und man lieber den Partner überlassen sollte.

SPEAKER_01

Ja, absolut. Ich glaube, dass das auch so eine der größten Herausforderungen ist, so diese Verantwortungsbereiche klar zu erkennen und klar voneinander abzugrenzen. Ist das jetzt wirklich hier mein Thema? Muss ich mir das auf meinen Teller laden? Zu wem gehört das jetzt eigentlich? Was gehört jetzt hier gerade zu mir? Also ich glaube, dass das echt eine ganz, ganz große Herausforderung, ein ganz zentrales Thema in Patchwork-Familien ist. Ja, absolut.

SPEAKER_00

Absolut. Also es ist auch immer ein Lernthema. Auch nach sieben Jahren habe ich das noch natürlich nicht mehr so intensiv und ich kann besser damit umgehen und finde darin schneller Klarheit. Aber so Themen wird es, glaube ich, immer mal geben, weil sich ja die Kinder verändern, die Dynamik verändert sich. Es wird immer neue Herausforderungen geben, wie in biologischen Familien auch.

SPEAKER_01

Ja, absolut. Weißt du, ich stelle mir gerade so die Frage, wie wird es denn jetzt werden? Und das wissen wir ja jetzt gerade noch gar nicht, aber wenn ihr zusammenzieht, dann braucht es da ja auch nochmal, würde ich vermuten, andere Familienregeln, andere Werte. Also mal angenommen, wenn du mit deinem Kind alleine bist, dann istst du, keine Ahnung, um 18 Uhr und die andere Familie ist aber um 18.30 Uhr. So solche Kleinigkeiten, wo man dann eben guckt, wie können wir uns denn da auch noch ein Stück anpassen? Wie, oder was stellt denn ihr euch vor, wie ihr das miteinander angeht, diese Themen? Oder seid ihr schon so kongruent zueinander, dass ich das einfach schon so schön eingespielt habe, dass das gar nicht so ein Thema sein wird?

SPEAKER_00

Es kann schon ein Thema werden, klar, weil wir ja dahingehend schon andere Regeln haben. Also mein Sohn ist relativ schnell müde, geht früher ins Bett. Gemädel sind aktiver abends noch und dürfen halt auch länger wach bleiben. Auch dass sie halt eben abends länger weg sind als mein Sohn und dann halt eben unterschiedliche Essenszeiten gibt. Und da muss man halt überlegen, was einem jetzt wichtig ist. Wenn ich Hunger habe oder mein Sohn Hunger hat, dann essen wir. Wir versuchen aber trotzdem auch mal zu sagen, nee, hey, heute kommst du früher nach Hause, wir möchten gern gemeinsam essen und trotzdem ihnen die Freiräume lassen. Ja, wenn sie, genau, dass da, dass man halt so ein bisschen auf die Bedürfnisse aller achtet, weil wir einfach unterschiedliche Menschen sind, wir haben unterschiedlichen Rhythmus, unterschiedliche Bedürfnisse und trotzdem immer wieder einen Verbindungspunkt zu finden.

SPEAKER_01

Ja. Das klingt für mich schon so, als ob du und dein Partner, als ob ihr darüber schon sehr häufig gesprochen habt und da schon so eine, ich weiß nicht, ob man es goldene Mitte, aber zumindest so einen Weg gefunden habt, der sich für euch stimmig fühlt und der euch dann auch nach dem Zusammenziehen absolut dabei helfen wird, genau solche Thematiken eben zu besprechen und dafür Lösungen zu finden.

SPEAKER_00

Ja, klar. Also es war schon öfters mal Thema, es sind vielleicht Kleinigkeiten, aber trotzdem muss man da einen Weg für alle finden. Ich bin auch ein Mensch, der relativ viel Ruhe braucht, sage ich jetzt mal. Ich kann nicht bis spätabends noch action und dann ins Bett und schlafen. Das funktioniert bei mir halt nicht. Und da muss man halt einfach auch gegenseitig darauf achten. Und wenn wir halt dann bei ihm waren, funktioniert es halt nicht, weil halt der Raum und der Platz nicht da war. Und deswegen sehe ich dem ganz zuversichtlich entgegen, wenn wir dann zusammen wohnen, dass es dann noch besser funktioniert. Natürlich werden dann neue Dinge kommen, wo man dann drüber sprechen muss, aber ich denke, dass unsere Beziehung so stabil ist und gefestigt mittlerweile, dass wir solche Themen locker klären können. Ich denke, sonst würden wir jetzt auch nicht zusammenziehen, weil der Prozess hat jetzt echt lang gedauert.

SPEAKER_01

Ja, und ich finde, das ist auch so eine schöne Aussage. Wir sind gefestigt, wir werden das miteinander schaffen, so habe ich gar keinen Zweifel dran. Also ich glaube, dass viele Paare, naja, vielleicht, ich will nicht unbedingt überstürzt sagen, aber sehr, sehr schnell zusammenziehen. Ohne eben genau diese Sicherheit zu haben, sondern weil man das vielleicht so macht, weil das vielleicht irgendwie erwartet ist, weil es vielleicht auch einfacher ist. Und dann auf einmal steht man davor und sagt, ach, hey, was machen wir denn jetzt damit? Also von daher finde ich das total schön, wie sicher du da sagen kannst, schaffen wir schon, reden wir drüber, kriegen wir hin, gar kein Problem.

SPEAKER_00

Ja, wir hatten einfach von vornherein immer wieder mal größere, mal kleine Herausforderungen, durch die wir durchgegangen sind. Und natürlich gab es auch Momente, da hätte ich am liebsten alles hingeschmissen. Und trotzdem habe ich dann immer auf mein Gefühl gehört. Was sagt mein Herz? Ja, ich will mit diesem Mann zusammen sein und ich will das alles mit ihm erleben und jede Herausforderung annehmen. Und dann muss man halt auch mal über seinen Schatten steigen, sozusagen. Und dann kommt eben wieder dieses Thema, hm, ich gucke jetzt mal bei mir und dann müssen wir drüber reden. Und halt auch dann in den Konflikt reingehen und streitfähig sein. Das waren wir, glaube ich, eine Weile auch nicht. Also wir haben immer gesagt, wir haben so ein Kommunikationsproblem. Also irgendwas stimmt bei uns nicht. Entweder reden wir gar nicht oder wir reden falsch. Und da hilft auch eben, Klarheit über sich zu haben und dann auch richtig zu kommunizieren, weil das ist das Problem vieler Paare. Es ist nicht nur ein Patchwork-Problem, sondern ein generelles Problem.

SPEAKER_01

Ja, absolut. Kommunikation ist einer der Schlüssel.

SPEAKER_00

Ja, gewaltfreie Kommunikation, also als Überbegriff.

SPEAKER_01

Ja, generell kommunizieren, also auch aktiv zuzuhören, also Vorwürfe in Wünsche zu verwandeln. Das sind ja alles solche Dinge, die da einfach mit reinzählen, um da eben wirklich auch auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen. Und ich finde, es ist auch immer so wichtig, dass man sich da auch selber ein bisschen zurücknimmt. Ich nehme da ganz gern diesen Spruch von Katrin Kuschig und die hat gesagt, man kann nicht Recht haben und glücklich sein. Beides gleichzeitig geht einfach nicht. Und das finde ich ist halt auch immer so wichtig, immer mal zu gucken, so geht es gerade ums Recht haben oder geht es jetzt hier gerade darum, dass wir als Team eine gemeinsame Lösung finden, mit der wir beide glücklich sind, mit der wir beide leben können. Also von daher, ich finde, Kommunikation ist wirklich so eines der großen Schlüssel. Du hast jetzt, ich würde da gerne nochmal so den Bogen reinnehmen, weil du auch gerade gesagt hast, es gab ja auch so einige Herausforderungen, die ihr miteinander bestritten habt. Was war denn so für dich eine der größten Herausforderungen in der Patchwork-Konstellation oder auch im Wechselmodell?

SPEAKER_00

Also die größte, ich glaube, das habe ich am Anfang schon gesagt, ist der Platz darin zu finden, was da eben meine Rolle ist, die Co-Elternschaft zu akzeptieren. Was heißt akzeptieren? Ich hatte kein Akzeptanzproblem an sich damit. Aber ich sag mal, jede Trennung bringt Verletzungen mit und die Dynamik dann einfach denen ihre Dynamik sein zu lassen. Das ist so ein wichtiger Punkt. Das bedeutet aber auch, dass man wissen muss oder lernen darf, dass man sicher ist an der Seite des Partners. Es hat dann auch, waren dann auch so Themen wie Verlust, Angst oder wenn ich die Kommunikation nicht ausreichend gut fand, weil es nicht so war, wie ich es gemacht hätte. Ich bin so ein Mensch, ich bin da so ein bisschen klarer. Und ich sage so, ich will das jetzt so und so wird es jetzt gemacht. Und da wiederum habe ich aber auch gelernt, meine Grenzen zu setzen. Und wenn was über meine Grenze hinausgegangen ist, habe ich das auch ganz klar kommuniziert, egal jetzt wem. Und das finde ich auch ganz arg wichtig.

SPEAKER_01

Ja, da sprichst du auch nochmal so zwei ganz zentrale Schlüsselthemen an. Zum einen die Grenzen zu ziehen, meine eigenen Grenzen wahrzunehmen und die zu kommunizieren, und zum anderen aber auch mich eben abzugrenzen. Von den Themen, die nicht zu meiner Verantwortung gehören, da darf ich mich auf abgrenzen. Gab es denn Momente, bei denen das Wechselmodell eure Beziehung, naja, ich will nicht sagen gefährdet, aber zumindest so ein bisschen auch erschwert haben, die es euch schwer gemacht haben als Paar? Da muss ich jetzt nochmal kurz zurückdenken.

SPEAKER_00

Ich glaube, das Schwierigste an sich war dann, dass wir eben die Woche zusammen hatten und dann plötzlich nicht mehr, weil dann jeder seinen Alltag wieder hatte. Die Kinder mit ihren Hobbys, Hausaufgaben, etc. Und da ging ja dann mein Gefühl, dass unser Kontakt verloren geht, obwohl es unser Kontakt oder unsere Beziehung ja trotzdem blieb, aber in dem Moment halt der Fokus verlagert wurde. Und das dann zu verstehen und anzunehmen, ich glaube, das war ein schwieriger Punkt.

SPEAKER_01

Yeah. Ich kann das total nachvollziehen, and auch, ich meine, wir sind jetzt auch über sechs Jahre zusammen, and auch das ist immer noch so eine Situation, die bei uns einfach vorkommt. And then eventually, okay, these are not. Also im Sommer sind die oftmals bei uns sechs Wochen am Stück. So, and then zu spüren, jetzt sind wir gerade, we have einfach weniger Aufmerksamkeit und Zeit für uns als Paar, das ist eine Herausforderung. Was hat euch denn geholfen, damit umzugehen?

SPEAKER_00

Also mir hat geholfen, dass ich darüber spreche, was meine Bedürfnisse sind. Mir hat dann auch geholfen, wenn er gesagt hat, du, nee, ich denke trotzdem an dich, aber es ist gerade viel. Also, wenn er mich auch so ein bisschen über seinen Tag informiert hatte. Und dann zurück zu mir, was ist mein Bedürfnis und was davon kann ich mir wirklich selber erfüllen. Und notfalls vielleicht auch verlangen, wenn ich meine Umarmung brauche. Oder er hat dann auch gesagt, ja Mensch, wenn ich zu arg in meinem Fokus bin, dann erinnere mich doch bitte dran. Weil manchmal, man kennt es ja, man ist so im Funktionieren und machen und hat so viele To-Dos und Sachen mit den Kindern und der generelle Alltag noch, da vergisst man das manchmal und merkt gar nicht, dass man in so einem Fahrwasser drin ist. Und so haben wir dann unsere Punkte gefunden, wie wir damit umgehen. Also erinnern, über Bedürfnisse sprechen und auch schauen, hey, wo kann ich jetzt gerade selber was Gutes für mich tun? Vielleicht will ich einfach, vielleicht brauche ich einfach die Aufmerksamkeit, generell nicht nur vom Partner, sondern sich auch mal wieder in Ruhe unterhalten zu können. Und dann habe ich so gedacht, hey, ich treffe mich mit einer Freundin, komm, wir gehen Kaffee trinken, ein bisschen Ruhe und wirklich quatschen. Und vielleicht auch mal eine Umarmung abholen oder so. Und das hat ja oft eben was mit Aufmerksamkeit zu tun, was auch wieder so ein Stückchen auch weiter zurück liegt. Auch wieder so meine Erfahrung.

SPEAKER_01

Ja, ich finde das auch total schön, dass du eben sagst, das auch einfach mal einzufordern. Und das ist tatsächlich auch etwas, was uns als Brau ganz sehr geholfen hat. Ich weiß nicht, wie viele Momente es bisher schon gab, in dem ich einfach gesagt habe, ich brauche gerade nur Umarmung. Ich brauche dich gerade einfach nur, lass uns ganz kurz auf der Terrasse zwei Minuten dasetzen. Ich brauche gerade nur dich. Und er hat es dann manchmal gar nicht verstanden und sagt, okay, gut, dann umarme ich dich jetzt. Und das war alles, was es gebraucht hat. Es brauchte da gar nicht so ganz große Gespräche drüber oder wieso denn jetzt, was war denn jetzt schon wieder? Sondern einfach, dass dieses Bedürfnis, ich brauche dich gerade, ich brauche gerade dieses, jenes, und dass das dann eben dann auch dazu geführt hat, dass man es eben in solchen Fällen bekommen hat oder dass man eben auch geguckt hat, okay, wo kann ich mir das jetzt vielleicht gerade noch holen? Ist halt auch wieder so ein ganz fundamentaler Baustein, der ja damit erstmal losgeht, dass selber zu erkennen. Was brauche ich gerade? Was ich da so ist. Ja, richtig. Und ich glaube.

SPEAKER_00

Ja, und ich glaube, die Herausforderung, die viele auch haben, ist, kann ich es denn wirklich einfordern? Kann ich denn wirklich mein Bedürfnis äußern und sagen, weil wir wollen ja stark sein und niemanden brauchen. Kann ich denn jetzt sagen, hey, umarm ich mal oder können wir eine halbe Stunde spazieren gehen? Ich würde gern unbedingt was mit dir teilen. Oder gerade wie jetzt in eurem Fall, wenn die Kinder länger da sind, hat man denn die Möglichkeit, sie mal einen Abend zur Oma zu geben oder eine Nacht? Also ich glaube, dass man da schon darauf bestehen darf.

SPEAKER_01

Ja, absolut. Absolut ist ganz, ganz wichtig. Was, wenn du jetzt nochmal so all diese sieben Jahre zurückblickst, was hat sich denn seit dem Anfang verändert? Was macht ihr denn jetzt anders als so zuvor? Was ist anders geworden?

SPEAKER_00

Die Kommunikation auf jeden Fall. Und die Gelassenheit. Und manchmal die Dinge einfach sein lassen, wie sie sind. Ohne immer was verändern zu wollen.

SPEAKER_01

Ja, also auch so einen gewissen Anteil, Akzeptanz, das ist jetzt so. Ich muss nicht ständig im Optimierungswahn sein. Genau. Gab es irgendein Gespräch, eine Erkenntnis oder irgendeinen Tipp, wo du gesagt hast, das hat jetzt für mich nochmal so einen Unterschied gemacht?

SPEAKER_00

Ich glaube, das war der Prozess an sich, den wir da durchlebt haben. Dass es kein eigenes Gespräch war, sondern in Summe. Weil ich bin so ein Mensch, man kann viel reden, aber wichtig ist, dass man es auch zeigt. Ja, dass da eben diese Authentizität da ist. Und ja, das braucht einfach Zeit. Generell braucht Patchwork Zeit.

SPEAKER_01

Ja. Ich glaube auch, dass es Zeit braucht. Und gleichzeitig erlebe ich halt häufig, dass so diese, wie soll ich sagen, diese Studienergebnisse, die eben besagen, es dauert fünf bis sieben Jahre, bis ich eine Patchwork-Familie zusammengefunden hat, dass die oft so ein bisschen als Ausrede genommen wird. So von wegen, wir warten einfach mal ab. Das wird mit der Zeit besser. Und das ist aus meiner Erfahrung heraus nicht so. Ich kann mich nicht einfach zurücklehnen und hoffen, dass es irgendwann besser wird. Ich brauche eben genau solche Gespräche. Ich darf mich mit mir selber auseinandersetzen. Ich darf. Gucken, welche Bedürfnisse gibt es bei uns in der Familie. Also es braucht schon ein gewisses Zutun, damit es funktioniert. Und dann zusätzlich diese Kombination Zeit, die braucht es definitiv. Aber eben nur zu sagen, ich warte mal ab, wird schon. Irgendwann sind die Kinder ja groß. Ich glaube, das macht auch dauernd. Das funktioniert nicht.

SPEAKER_00

Nee, es macht nicht glücklich und es funktioniert nicht. Das meist du früher oder später hin. Und jetzt überleg mal, wie lange das dauert, bis die Kinder groß sind. Es wird ja noch vielleicht 10, 15 Jahre dauern. Das ist eine verdammt lange Zeit und die sollte man sich schön gestalten.

SPEAKER_01

Ja. Und es heißt ja halt nicht, dass die dann, nur weil sie 18 sind, weg sind. Also dann machen die vielleicht eine Ausbildung, bleiben immer noch zu Hause wohnen. Vielleicht sind die weggezogen, die kommen wieder zurück, vielleicht gibt es auf einmal ein Enkelkind. Also das ist ja einfach etwas, wir wissen ja nicht, an dem Tag, an dem die 18 sind, sind die weg und da wird nie wieder Kontakt. Das ist es ja einfach nicht. Und deswegen einfach da eben auch dieses bewusste Gestalten der Patchwork-Familie, finde ich, ist ganz, ganz wichtig.

SPEAKER_00

Ja, absolut, sehe ich genauso.

SPEAKER_01

Ja. Gibt es denn irgend so einen Satz, irgendeinen Tipp, irgendein Learning, wo du sagst, das hätte ich gern vorher gewusst?

SPEAKER_00

Ich überlege gerade, ob ich gerne vorher gewusst hätte, wie viele Herausforderungen es da gibt, aber ich glaube, das würde etwas abschrecken. Ich glaube, es ist einfach auch wirklich dieses Ding. Ich hätte mir gewünscht, schon früher gelassener zu sein. Hätte vielleicht manche Konflikte erspart.

SPEAKER_01

Ja.

SPEAKER_00

Aber das ist halt etwas, das ist alles so ein Lernprozess einfach. Und ich denke, so darf man auch Patchwork sehen. Es ist voller Liebe, aber auch voller Herausforderungen.

SPEAKER_01

Ja. Ja, absolut. Es birgt eine ganz, ganz große Chance und gleichzeitig ist es eben auch Arbeit. Es gibt ja, man sagt ja auch nicht umsonst, so Patchwork-Familie ist die Königsdisziplin der Familie. Also definitiv, es bringt ganz, ganz viel und es bringt aber auch viel Arbeit mit sich. Cora, wenn jetzt so eine Bonusmama am Anfang steht und zum ersten Mal so im Wechselmodell unterwegs ist, was würdest du der sagen?

SPEAKER_00

Ich würde generell sagen, dass es Zeit braucht, dass man sich Zeit lässt, dass man mutig ist und seine Bedürfnisse kommuniziert. Und was ich auch ganz wichtig finde, ist, dass man seine Familien oder sein Leben nicht mit dem der anderen vergleicht. Weil jeder kommt aus einem anderen System mit unterschiedlichen Erwartungen. Und wenn man sich dazu sehr vergleicht mit irgendwas oder irgendjemandem, dann struggelt man sehr stark. Also immer bei sich bleiben und bei sich schauen und auf sein Herz hören. Bei mir hat es gesagt, dass es jede Herausforderung wert ist und dass wir zusammenwachsen und das alles hinbekommen und so war es dann auch. Oder so ist es jetzt auch.

SPEAKER_01

Ja. Ja, das würde ich auch unterschreiben: so dieses auf dieses Gefühl zu hören und gleichzeitig dann sich auch irgendwann dazu zu committen. Ja, und ich erlebe, dass es ganz, ganz viele Bonusmamas gibt, die einfach manchmal noch so in diesen, was wäre denn, wenn Gedankenschleifen hängen? Also wie sehe mein Leben aus ohne Mann mit Kindern, wenn er diese Kinder nicht hätte. So. Und das finde ich, das bleibt dann halt in so einer sehr, sehr ungesunden Schleife tatsächlich drin. Wenn ich dieses Gefühl spüre, der Mann ist es wert, dann darf ich mich auch dafür entscheiden. Und dann glaube ich, ist es auch wichtig, ab einem gewissen Punkt nicht mehr zu gucken, was wäre denn jetzt, wenn.

SPEAKER_00

Genau, also diesen Prozess hatte ich auch, aufgrund der verschiedensten Herausforderungen. Und man muss dann einfach sagen, ja, also ich wusste, ja, ich möchte das mit ihm und er möchte das mit mir, komme, was wolle, sozusagen. Und dann sich immer wieder zu committen. Und ich hatte vorgestern zu meiner Freundin erst gesagt, weißt du, was eigentlich so das Schöne an Patchwork ist, weil ich kenne so aus dem Umkreis oder auch von Klienten, viele gehen in eine Beziehung oder heiraten, weil es so sein muss, weil man das erwartet von der Gesellschaft. Die Frau ist schwanger, oh, man muss jetzt heiraten. Es gibt ja immer so eine Sicherheit, die man kennt, wie man halt aufgewachsen ist. Ich glaube, du weißt, was ich sagen möchte. And this Patchwork and in this Beziehung in which I'm is alles frei gewählt. Jeden Tag wählen wir uns zu lieben und diese Herausforderung zu meistern, ganz frei von allen Sicherheiten letztendlich. And ich glaube, Patrick hat nur die innere Sicherheit und die wir uns als Paar geben. Und das macht es oft so unsicher.

SPEAKER_01

Das ist eigentlich schon fast so das perfekte, schöne Schlusswort, liebe Cora. Weil es einfach wirklich nochmal zusammenfasst, es ist unglaublich bereichernd und es kann unglaublich viel bringen. Ich möchte dennoch gern so eine Abschlussfrage stellen, Cora, und zwar, was glaubst du denn, was würdest du denn sagen, was brauchen Bonusmamas im Wechselmodell von sich selbst, von ihrem Partner, vielleicht sogar von der Gesellschaft?

SPEAKER_00

In jeder Hinsicht Akzeptanz für sich selber, für sich selber einzustehen. Und ich glaube, das ist oft so ein Punkt, dieses Thema Selbstliebe. Selbstliebe bedeutet ja, man nimmt sich so an, wie man ist, mit allen Gefühlen, auch wenn sie mal nicht so schön sind. Und das auch dann vom Partner zu haben, dass man jetzt gerade wütend sein darf, dass man aussprechen darf, was man gerade denkt, das ist super wichtig. Und ich denke, dass man das unbedingt braucht, Akzeptanz. Für sich selber und für andere. Und ja, das gleiche gilt natürlich auch von der Gesellschaft oder vom näherem Umfeld, aber das kann man halt einfach nicht erwarten. Wir hatten da auch so unsere Herausforderungen. Und das Wichtigste ist einfach, dass man zu sich selber und zu seinem Partner steht. Und dann schafft man das auch. Und die anderen gewöhnen sich daran.

SPEAKER_01

Ja, absolut. Akzeptanz. Das nehme ich mit. Vielen lieben Dank dir, Cora, dass du heute zu Gast warst und mit uns deine Geschichte geteilt hast. Gibt es noch irgendetwas, wo du sagst, das will ich unbedingt noch loswerden?

SPEAKER_00

Ich glaube, ich habe das jetzt schon im vorherigen Schlusswort gesagt. Hört auf euer Herz, bleibt dran, gebt euch Zeit, bleibt bei euch selbst, schaut dort nach und übt Kommunikation. Das ist die halbe Miete.

SPEAKER_01

Vielen lieben Dank dir, Cora, für dieses tolle Gespräch. Ich danke dir auch. Ich finde es immer wieder schön, diese Geschichten von euch zu hören. Dass ihr einfach so ein bisschen mehr Realität in diesen Podcast bringt, dass ihr einfach eure Erfahrungen mit mir teilt und mich daran teilhaben lasst. Dennoch, ich lerne da immer wieder so viel dabei. Und auch heute waren wieder ganz viele tolle Momente, wo ich auch nochmal gemerkt habe, so ja, das ist einfach der richtige Weg, den ich mit Stief und glücklich gehe, den ich aber auch mit meinen Kundinnen gehe. Also genau solche Dinge wie eben zu sagen, we brauchen communicationstools. The Herafords in Patchwork-Familien sind enorm. Da dürfen wir auch tools aneignen, wie weit we communicieren können, wie we unsere Bedürfnisse ausdrücken können, wie weit uns abgrenzen, Grenzen setzen, and gleichzeitig aber eben auch wie we unser Platz finden in dieser Konstellation. Also auch da hat ja Cora nochmal einen ganz, ganz schönen Blick darauf geworfen, dass das einer der größten Herausforderungen war und was sie eben dabei geholfen hat, nämlich eben genau immer wieder in die Kommunikation zu gehen. And vor allem, und das hat sie ja auch mehrfach wieder betont, die Arbeit mit und an sich selbst. Die eigenen Trigger zu erkennen. Zu gucken, wie kann ich jetzt reagieren, was brauche ich jetzt, wie kann ich diese Bedürfnisse, die ich habe, stillen, was brauche ich von meinem Partner, was brauche ich von mir. Vielleicht auch von Freundinnen, von anderen Personen in meinem Umfeld. Ganz besonders spannend finde ich auch, wie lange sie sich Zeit gelassen haben vom Zusammenziehen, dass sie eben auch sagt, es war nicht der richtige Zeitpunkt, das war nicht das richtige Haus. Es hat immer irgendwas nicht gepasst. Und auf einmal fügt sich alles und jetzt freuen sich alle darauf. Und dass sie jetzt eben auch sagen kann, ich feel mich so sicher in dieser Beziehung, in dieser Familie, das schaffen wir. We werden es schaffen, dass gemeinsame Regeln vielleicht nochmal überarbeitet werden müssen. That we have not been. What does it mean? We should positive entity. And that's to hear that this art, die Cora in sich selbst and in your patchwork-familie, hineingesteckt hat, that she just auszahlt. Gleichzeitig haben wir auch darüber gesprochen, dass it braucht, man aber diese Zeit eben nicht ganz ungenutzt verstreichen lassen sollte. And when du dir jetzt gerade noch unsicher bist, okay, but what wäre denn vielleicht so ein nächster Schritt für mich? Dann mach das Quiz. Du findest den Link dazu in den Shownotes, and in nur ganz kurzen vier Fragen wirst du sofort herausfinden, was für dich dein nächster Schritt ist. Der Link, wie gesagt, findest du in den Shownotes. And ich freue mich auf dich in der nächsten Folge. Mach's gut, bis dahin. Bleib bei dir, bleib klar und vor allem bleib stief und glücklich.